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Zöliakie

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Eltern: Mein Kind ist blass, isst sehr einseitig, klagt regelmäßig über Übelkeit, Kopf- und Bauchschmerzen nach dem Essen, ist schnell gereizt und kann sich nicht gut konzentrieren. Ein häufig geschilderter Zustand...


In solchen Fällen ist eine gründliche Untersuchung über die eigentliche Ursache notwendig. Eine Vielzahl von Erkrankungen können dahinter stehen. So z.B.:
- emotionale Belastung
- entzündliche Darmerkrankungen (z.B. M. Crohn, Darm-Tbc, Tumore etc.)
- Stoffwechselerkrankungen (z.B. Enzymmangel)
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten und/ oder –allergien,
- andere Organerkrankungen u.v.m.

Diagnose
Die oben genannten Symptome legen den Verdacht einer Zöliakie – einer Glutenunverträglichkeit nahe. Diese Erkrankung ist bei Kindern die häufigste Ursache einer Gedeihstörung und Verhaltensauffälligkeit. Etwa jedes 500ste Kind ist davon betroffen. Eine fachärztliche Blut- und Schleimhautuntersuchung gibt Gewissheit. Davon auszuschließen sind eine Glutensensitivität, Weizenallergie u.a. Nahrungsunverträglichkeiten oder Allergien.


Therapie
Bei einer nachgewiesenen Zöliakie ist in jedem Fall ein individueller Ernährungsplan erforderlich. Einen genauen Plan zur Nahrungsumstellung und welche Lebensmittel gegessen bzw. vermieden werden sollten, erhalten Sie in unserer Praxis (Telefon: 0561 316796-0).

Die Entzündungsherde der Darmschleimhaut können bereits starken Einfluss auf die Nahrungsaufnahme genommen haben und Mangelzustände hervorrufen. So z.B. Eisen- und Vitaminmangel und deren Folgen. Zur Stärkung der Stoffwechselprozesse und Wiederaufbau des Immunsystems empfiehlt sich zum Ernährungsplan eine homöopathische Begleittherapie. Diese kann, die durch die Zöliakie entstandenen individuellen Symptome heilen.
Zur Auffindung der möglichen, heilenden Arznei führt der/die Homöopath/in eine ausführliche "Homöopathische Erst-Anamnese" durch. Neben den allgemeinen Symptomen wie ...
- Entzündung der Darmschleimhaut
- Beschwerden wie z.B. Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall u.a.
sind die individuellen Symptome eines jeden Patienten ausschlaggebend für die mögliche zu heilende Arznei.
Bei der Zöliakie liegt v.a. eine Entzündung der Darmschleimhaut vor. Weit über dreihundert homöopathische Arzneimittel können die Begleitsymptome heilen. Hierzu gehören z.B.: Antimonium crudum, Bryonia, Calcium carb., Carbo-verg., Causticum, China off., Graphitis, Kalium carb., Lachesis, Lycopodium, Natrum mur., Natrum sulph., Nitricum acitum, Nux vomica, Phosphorus, Phosphoricum acidum, Podophyllum, Pulsatilla pratensis, Rhus-tox., Sulphur, Thuja occ., Veratrum album, …

Die richtige Arzneimittelwahl erfolgt durch die Ähnlichkeit der individuellen Symptome des Patienten mit denen des Arzneimittels. D.h. z.B. wann und wie treten die jeweiligen Symptome in Erscheinung. Aus Sicht der Homöopathie sind nahezu alle Erkrankungen mit Verdauungsstörungen ein eindeutiges Zeichen `Innerer Psora´. D.h. eine erworbene Schwäche des körpereigenen Immunsystems. Wenn eine Heilung möglich ist, dann z.B. durch Verordnung einer Reihe antipsorischer Arzneimittel in entsprechender Ähnlichkeit.

Für eine kostenlose Beratung wenden Sie sich bitte an unsere Praxis.

Weitere Informationen zur Zöliakie finden Sie u.a. auch hier:

Deutsche Zöliakie-Gesellschaft e.V.

Zöliakie-Treff von Andreas Henning

Wikipedia: Zöliakie